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Freireligiöse Quellensammlung: Eine Sammlung allgemeiner Grundsätze über Inhalt und Ziele Freier Religion (1844–1928)

Description

Eine von Lothar Geis herausgegebene Sammlung historischer Texte zu Inhalt und Zielen Freier Religion (1844–1928).

Vollständige digitale Leseausgabe der deutschen Quelle in EPUB und PDF. Die PDF-Seitenzählung dieser neu gesetzten Ausgabe unterscheidet sich vom Original.

Table of contents 383 entries
  1. Freireligiöse Quellensammlung — Eine Sammlung allgemeiner Grundsätze über Inhalt und Ziele Freier Religion
  2. Impressum:
  3. Georg Schneider: Die Freireligiöse Bewegung – eine Hinführung (1904)
    1. Der Deutschkatholizismus
  4. Johannes Ronge – Offener Brief
    1. Urteil eines katholischen Priesters über den Heiligen Rock zu Trier
  5. Allgemeine Grundsätze und Bestimmungen der deutschkatholischen Kirche
    1. I. Bestimmungen über die Glaubenslehre
    2. II. Bestimmungen über die äußere Form des Gottesdienstes und über die Seelsorge
    3. III. Bestimmungen über das Gemeindewesen und die Gemeindeverfassung
    4. IV. Bestimmungen über die allgemeinen Kirchenversammlungen (Konzilien)
  6. Die protestantischen Freunde und die freien Gemeinden
  7. Der Bund der freireligiösen Gemeinden Deutschlands
    1. Verfassung des Bundes freireligiöser Gemeinden
      1. 1. Name
      2. 2. Grundsatz
      3. 3. Zweck
      4. 4. Mitgliedschaft
      5. 5. Bundesversammlung
      6. 6. Ordnung der Bundesversammlung
      7. 7. Außerordentliche Versammlungen
      8. 8. Beschlüsse
      9. 9. Bundesvorstand
      10. 10. Der Bundesvorstand
      11. 11. Bundeskasse
    2. Die weitere Organisation und Verfassung der freireligiösen Gemeinden
    3. Lehre und Gebrauchtum der freireligiösen Gemeinden
  8. 1844 - Johannes Ronge: An meine Glaubensgenossen und Mitbürger
  9. Czerski: Über die religiösen Grundsätze der Christlich-apostolisch-katholischen Gemeinde (1887)
  10. 1845 – Vorentwurf eines Bekenntnisses von Johannes Ronge
  11. 1845 – Nachricht aus der „Hamburger Neuen Zeitung“
  12. 1845 - Gottfried Keller und der Deutschkatholizismus
    1. An die offiziellen Christen
  13. 1845 - Vertrauensvolle und dringende Bitte katholischer Einwohner der Stadt Offenbach a.M. an den Hochwürdigsten Bischof Dr. P. L. Kaiser zu Mainz um Beistand und Anführung gegen die Feinde des katholischen Christentums
  14. 1846 - Eduard Baltzer über die Ziele der freien Gemeinden
  15. 1847 - Robert Blum: Das „hohe Ziel“: der „allgemeine Menschheitsbund“!
  16. 1847 - Grundsätze der freien Kirche - Aufgestellt von der Gemeinde zu Breslau
  17. 1875 – Malwida von Meysenburg
    1. Aus den Memoiren einer Idealistin
  18. 1850 – Anonym: Lisbeth und Katherine: oder belehrende Weibergespräche über religiöse Freiheit
    1. Vorwort
    2. Erstes Gespräch
    3. Zweites Gespräch
    4. Drittes Gespräch
    5. Viertes Gespräch
    6. Fünftes Gespräch
    7. Sechstes Gespräch
    8. Siebentes Gespräch
      1. An die Jesuiten
  19. 1851 – Hirtenbrief des Hochwürdigsten Herrn Wilhelm Emmanuel Bischofs von Mainz
    1. An die Geistlichkeit und die Gläubigen seines Kirchensprengels bei dem Anfange der Fastenzeit 1851
  20. 1851 – Christian Scholz: An Herrn Wilhelm Emmanuel Freiherrn von Ketteler, Bischof zu Mainz
  21. 1851 – Ziele der deutschkatholischen Gemeinde Frankfurt
  22. Wilhelm Busch – Zitat aus seinen Memoiren
    1. Von mir über mich (1893)
  23. 1851 – Zitate von Georg Weigelt
    1. Die hiesige Deutsch-Katholische Gemeinde nach den Vorträgen ihres Predigers Weigelt.
      1. Sie hat sich vom Leipziger Bekenntnis los gesagt
      2. Sie hat sich vom Christentum überhaupt losgesagt.
      3. Sie verwirft auch die Wahrheiten, die bisher die Grundlagen nicht nur der christlichen, sondern aller Religionen gebildet haben.
      4. 1. Es gibt keinen persönlichen, außerweltlichen Gott.
      5. 2. Es gibt keine göttliche Vorsehung, die Menschheit hat das Amt derselben zu verwalten.
      6. 3. Es gibt keine Erlösung, wie das Christentum sie lehrt.
      7. Die Menschheit muss sich selbst erlösen.
      8. 4. Es gibt keine persönliche Fortdauer und kein Gericht nach dem Tode
  24. 1857 – Leberecht Uhlich: Die Religion der Tatsachen
    1. Aber ist denn das wirklich ein Gegensatz: Tatsachen auf der einen Seite, Religion auf der anderen?
      1. Was ist denn Religion?
      2. Zwischenbemerkung des Editors:
  25. 1859 – Leberecht Uhlich: Handbüchlein der freien Religion
    1. Vorrede
    2. Die Welt
    3. Die Menschheit
    4. Ich
    5. Das Gesetz des Wahren
      1. Das Gesetz des Wahren im Seelenleben
      2. Das Gesetz des Wahren in seiner höchsten Anwendung
      3. Das Gesetz des Wahren im Menschenverkehr
    6. Das Gesetz des Rechten: Von der Sittlichkeit überhaupt
    7. Pflichtenlehre
    8. Das Gesetz des Schönen
      1. Das Gesetz des Schönen im Allgemeinen
      2. Das Gesetz des Schönen in seiner Erfüllung im Einzelnen
      3. Das Gesetz des Schönen in seiner ewigen Grundlage
    9. Die besonderen menschlichen Verhältnisse
      1. Die Familie
      2. Die Gemeinde: [gemeint ist die Kommune, Ortsgemeinde]
      3. Der Staat
    10. Die Zukunft
    11. Freie Gemeinden
  26. 1859 - Statut der freien Religions-Gesellschaft in Magdeburg
    1. A. Das Allgemeine
    2. B. Das Besondere
  27. 1861 – Allgemeine Sätze und Ordnung für die freie religiöse Gemeinde in Köln
  28. 1862 – Verfassung der freireligiösen Gemeinde zu Berlin
    1. § 1
    2. § 2
    3. § 3
    4. § 4
    5. § 5
    6. § 6
    7. § 7 – 10
  29. 1872 – Wilhelm Hieronymi: Unterscheidungslehren und Grundgedanken der freireligiösen Gemeinden
    1. Ende
  30. 1872 – Thesen zur Synode des norddeutschen Verbandes freier religiöser Gemeinden
    1. Thesen zur Frage:
  31. 1873 – Zur Aufschrift über dem Eingang des Friedhofs der Berliner Freireligiösen Gemeinde
  32. 1876 – Die zehn Sittengebote der freien Religionsgemeinschaft
  33. 1877 – Verfassung der freireligiösen Gemeinde zu Berlin
    1. Was will die Freireligiöse Gemeinde?
  34. Käthe Kollwitz – Zitat aus ihren Lebenserinnerungen (um 1877)
  35. 1878 – Einladung zur 8. Bundesversammlung der freien religiösen Gemeinden in Deutschland
  36. 1880 (ca.) – Magdeburger Grundsätze
  37. 1884 – Eduard Baltzer: Religion
  38. 1884 – Georg Schneider: Zweck und Ziel des Deutschkatholizismus
  39. 1884 – Anonym: Verschiedene Ansichten: Über das Wesen der Freireligiösen Gemeinden
  40. 1884 – G. Schäfer - Grundzüge der Freireligiösen Gemeinde Berlin: Erläutert von ihrem Sprecher und Lehrer G. S. Schäfer
    1. Vorwort
    2. Die Grundsätze der Gemeinde
      1. A. Die formellen Prinzipien
      2. Erläuterungen
      3. II. Freiheit
      4. Erläuterungen
      5. (Gleiches Recht für alle)
      6. Erläuterungen
    3. B. Die substanziellen Prinzipien
      1. IV. Unsere Gemeinde ist eine religiöse
      2. Erläuterungen
      3. V. Die Quellen der Religion
      4. Erläuterungen
      5. (Praktische Sittlichkeit)
      6. Erläuterungen
    4. C. Die organisatorischen Prinzipien
      1. Erläuterungen
      2. (Zweck der Gemeinschaft)
      3. Erläuterungen
      4. (Weiterentwicklung)
    5. Erläuterungen
  41. 1885 – G. Schäfer - Was sind die freien Gemeinden Deutschlands?: Beantwortung im Geiste der freien Gemeinde Berlin zum 40. Jahrestage ihrer Gründung von G. S. Schäfer, Sprecher der Gemeinde
  42. 1885 – Aus dem Glaubensbekenntnis einer freien Gemeinde - Hannover
  43. 1886 - Grundsätze der Freiprotestanten in Rheinhessen zum Zeitpunkt ihres Eintritts in den BFGD
    1. I. Zweck der Gemeinschaft
    2. II. Was ist Religion?
    3. III. Was verstehen wir unter Gott?
    4. IV. Unsere Stellung zu Jesus und seiner Lehre
    5. V. Die Stellung des Menschen in der Welt
    6. VI. Der Zweck des Menschenleben in der Natur
    7. VII. Mittel zur Fortentwicklung der Menschheit auf dem Gebiet der Religion und Sittlichkeit
    8. VIII. Welterklärungsversuche
  44. 1888 - Grundsätze der humanistischen Gemeinde Berlin
    1. Vorwort
    2. Grundsätze
    3. Nachwort
  45. 1889 – Freie Religions-Gemeinde München
    1. Grundsätze
  46. 1891 – G. S. Schäfer - Grundsätze der humanistischen Gemeinde Berlin mit Erläuterungen
    1. I. Der Humanismus im Gegensatz zum Religionismus im allgemeinen
    2. II. Der Humanismus als Naturalismus
    3. III. Der Humanismus als Rationalismus
    4. IV. Der Humanismus als Sozialismus
    5. V. Der Humanismus als Kommunalismus
    6. VI. Der Humanismus als Evolutionismus
      1. Schlusssatz
  47. 1885-1910 – Georg Schneider: Gedanken aus Predigten und Vorträgen
    1. Unbedingte Toleranz und Freiheit
    2. Persönliche Verantwortlichkeit
    3. Von der ewigen Kraft
    4. Unsterblichkeit
  48. 1892 – Grundsätze der Deutschkatholischen (freireligiösen) Gemeinde Frankfurt
    1. Zweck der Gemeinde
    2. Was ist Religion?
    3. Was verstehen wir unter Gott?
    4. Unsere Stellung zu Jesus und seiner Lehre
    5. Die Stellung des Menschen in der Welt
    6. Der Zweck des Menschenlebens in der Welt
    7. Mittel zur Fortentwicklung des Menschen auf dem Gebiete der Religion und der Sittlichkeit
    8. Welterklärungsversuch
  49. 1892 – Grundsätze der Deutschkatholischen (freireligiösen) Gemeinde Offenbach
    1. Grundsätze
  50. 1892 – Grundsätze der Freien Gemeinde Hannover
    1. Grundsätze
  51. 1892 – Bruno Wille: Lehrbuch 1. Teil
    1. Lehrbuch für den Jugendunterricht freier Gemeinden im Auftrage der Freireligiösen Gemeinde zu Berlin – 1. Teil
    2. Drittes Gespräch - Unvernünftiger Glaube
    3. Viertes Gespräch - Freie Selbstbestimmung
    4. Sechstes Gespräch - Gott und Teufel
    5. Siebentes Gespräch - Harmonie
  52. 1892 – Bruno Wille: Lehrbuch 3. Teil: Lehrbuch für den Jugendunterricht freier Gemeinden im Auftrage der Freireligiösen Gemeinde zu Berlin – 3. Teil
  53. 1895 – Aus den Grundsätzen der Deutschkatholischen (freien religiösen) Gemeinde zu Frankfurt a. M.
  54. 1895 – Carl Scholl: Über das gemeinsame Ziel des Bundes Freireligiöser Gemeinden
  55. 1898 – Georg Schneider: Leitfaden für den Religionsunterricht in freireligiösen Gemeinden
    1. Der Inhalt der Religion
      1. I. Der Mensch und seine Mitmenschen
      2. II. Die Welt und Gott oder die moderne Weltanschauung
      3. III. Die Freireligiöse Gemeinde
  56. 1900 – Flugblatt der Freireligiösen Gemeinde Wiesbaden
    1. Warum bleiben Sie in Ihrer Kirchengemeinschaft?
      1. 1. Glauben Sie das, was Ihre Kirche lehrt?
      2. 2. Haben Sie einen Beruf, der Ihnen das Bleiben in Ihrer Kirchengemeinschaft zur Pflicht macht?
      3. 3. Fürchten Sie für Ihre gesellschaftliche Stellung, wenn Sie nicht mehr einer konfessionellen Kirchengemeinschaft angehören?
      4. 4. Fürchten Sie, mit Ihrem Austritt aus der Kirche Ihre Angehörigen zu verletzen?
      5. 5. Haben Sie Kinder, deren Zukunft Sie durch Ihren Austritt aus der Kirche zu gefährden meinen?
  57. 1901 – P. Drews: Standpunkte Freireligiöser Gemeinden
    1. Religionsbegriff
    2. Gottesvorstellung
    3. Glaube der Freireligiösen
    4. Zur Weltanschauung
    5. Standpunkte und Stellungnahmen zu Christentum, Jesus und Kirche
  58. 1903 – Wiedmanns Antrag Neuformulierung der Grundsätze des BFGD (Antrag des Delegierten Wiedmann (Apolda) zur Neuformulierung der Grundsätze des Bundes Freireligiöser Gemeinden Deutschlands)
    1. Was wir wollen und was wir glauben
  59. 1903 – Antrag der Freireligiösen Gemeinde Magdeburg zur Neuformulierung der Grundsätze des Bundes (BFGD)
  60. 1904 – Georg Schneider: Zusammenfassung aus dem Lehrbuch für den religiös-sittlichen Unterricht in freireligiösen Gemeinden
  61. 1911 – Was ist und was will die Wiesbadener Deutschkatholische (freireligiöse) Gemeinde?
    1. Wesen der Gemeinde
    2. Prüfung der Konfirmanden
  62. 1911 – Bekenntnis der Freireligiösen Gemeinde Gotha
  63. vor 1914 – Gustav Tschirn: Bekenntnis
  64. vor 1914 – Gustav Tschirn: Mein Bekenntnis
  65. 1913 – Bruno Wille: Lebensweisheit
    1. Eine Sinndeutung des Weltalls
      1. Einleitung
      2. 1. Die beiden Bäume im Garten Eden
      3. 2. Wahre Bereicherung
      4. 3. Die Hingabe des Helden
      5. 4. Die Bedeutung des Vertrauens in der Weltanschauung
      6. 5. Die Innerlichkeit des Weltalls
      7. 6. Alles Dasein ist Erlebnis
      8. 7. Aus einem brutalen Weltwesen könnte nichts Höheres entstehen
      9. 8. Das Unbewusste und die Schwelle des Bewusstseins
      10. 9. Die Menschheit als Organismus
      11. 10. Das geniale Bewusstsein
      12. 11. Die Bedeutung des Bösen
      13. 12. Tod und Unsterblichkeit
      14. 13. Das bessere Selbst oder All-Selbst
      15. 14. Das Recht des Natürlichen im Höherstreben
  66. vor 1914 – Hermann Köstlin: Edles Menschentum
    1. Freireligiöses Lehrbuch
    2. Die moderne Weltanschauung
      1. 1. Unsere Erde und die Welt
      2. 2. Der Mensch
      3. 3. Ursprung und Entwicklung der Religion
      4. 4. Die Religion des modernen Menschen
      5. 5. Leben und Tod
  67. 1917 – Arthur Drews: Leitsätze Freier Religion
    1. Was ist Religion?
    2. Was heißt dann Religion?
    3. Welches ist der wesentliche Kern alles religiösen Lebens?
    4. Darf Gott mit der Natur vereinerleit werden?
    5. Welches sind die Eigenschaften Gottes?
    6. Wie verhält sich Gott zur Welt?
    7. Ist das Dasein Gottes beweisbar?
    8. Wie verhält sich die Welt zu Gott?
    9. Was ist hiernach die Welt?
    10. Wie ist ein unvernünftiger Weltinhalt mit einem ihrem Inhalt nach vernünftigen Welt vereinbar?
    11. Wie ist das Übel und das Böse mit der Welt als einer Erscheinung Gottes vereinbar?
    12. Wie verhält sich die Welt zum Menschen?
    13. Wie verhält sich der Mensch zu Gott?
    14. Wie verhält sich der Mensch zum Menschen?
    15. Gibt es eine menschliche Seele?
    16. Ist die menschliche Seele unsterblich?
    17. Was ist unter der Freiheit des Menschen zu verstehen?
    18. Wie verhält sich das Selbst zum Ich?
    19. Was heißt sittliches Handeln?
    20. Bedarf der Mensch einer Erlösung? Worin besteht sie und wie wird sie erreicht?
    21. Bedarf der Mensch zu seiner Erlösung eines Mittlers?
    22. Was heißt Gnade?
    23. Wie stellt sich die Erlösung für das Bewusstsein des Menschen dar?
    24. Wie verhält sich die freie Religion zur Mystik?
    25. Was hat die freie Religion ihren Anhängern zu bieten?
    26. Kann der Anhänger der freien Religion beten?
    27. Ende
  68. 1917 – Georg Pick: Kosmische Entwicklung
  69. 1918 – Verfassung der Freireligiösen Landesgemeinde Baden
  70. 1921 – Arthur Drews: Bekenntnisentwurf: Freie Religion, Vorschläge zur Weiterführung des Reformationsgedankens
  71. 1921 – Beschluss der Bundesversammlung Freireligiöser Gemeinden und des Deutschen Freidenkerbundes: auf dem Freidenkerkongress in Hannover
  72. 1921 - Gustav Tschirn - Christentum, Demokratie und Sozialismus
  73. Zwanziger Jahre (nach 1920) – Hermann Köstlin: Freie Religion
    1. Die Grundsätze der Freireligiösen Gemeinde
      1. 2. Wir sehen die Vernunft als die oberste Richtschnur für alles menschliche Denken an und können auch in religiöser Beziehung nur das anerkennen, was sich vor der Vernunft als wahr erweist.
      2. 3. Wir achten deshalb die Wissenschaft und sind stets bestrebt, uns mit ihrer Hilfe in unserer religiösen und sittlichen Erkenntnis weiterzubilden.
      3. 4. Die Religion ist für uns die innerste Angelegenheit des menschlichen Herzens, deshalb verwerfen wir jeden Glaubens- und Gewissenszwang.
      4. 5. Die Bibel achten wir als die Urkunde der jüdischen und christlichen Religion, wir sehen in ihr aber ein menschliches, kein göttliches Buch, daher besitzt sie für uns keine Autorität in religiösen oder sittlichen Dingen.
      5. 6. Von einer Gottheit wissen wir nichts und lehnen darum jeden bestimmten Gottesglauben ab, besonders verwerfen wir den Wunderglauben, der mit der Gesetzmäßigkeit der Natur im Widerspruch steht.
      6. 7. Wir lassen uns nicht auf ein Jenseits verweisen, wir Menschen können allein auf dieser Erde nach dem Guten streben und hier unser Glück suchen.
      7. 8. Die Geschichte zeigt uns, dass alles Gute, das die Menschheit heute besitzt, durch menschliche Kraft zustande gekommen ist, deshalb können auch wir das Gute, das wir wollen, nur durch unser eigenes sittliches Streben erreichen.
      8. 9. Gut handeln wir, wenn wir wünschen können, dass alle Menschen ebenso handeln möchten wie wir, gut ist, was dem Wohle des Einzelnen und dem der Gesamtheit dient.
      9. 10. Unsere Religion ist somit Glaube an das Gute und Wille zum Guten.
  74. 1924 – Erich Schramm: Kernfragen der freien Religion
    1. 1. Was ist freireligiös?
    2. 2. Warum nennen wir uns frei in der Religion?
    3. 3. Warum kann ein Freireligiöser nicht einer Kirche angehören?
    4. 4. Ist der Freireligiöse nun an gar nichts gebunden?
    5. 5. Was bedeutet dieses sittliche Wesen des Menschen?
    6. 6. Warum nennen wir uns religiös?
    7. 7. Welches ist dieses eigentliche Wesen der Religion?
    8. 8. Welche höheren Mächte sind hier gemeint?
    9. 9. Wie aber, wenn kein Ausweg, keine Rettung in der äußeren Natur mehr möglich ist, etwa im Tod?
  75. 1925 – Grundzüge der freireligiösen Gemeinde zu Leipzig
    1. Unsere Ziele
    2. Unsere Aufgaben
    3. Unsere Forderungen
    4. Unsere Arbeitsweise
  76. 1926 – Die religiöse Gesinnung der freireligiösen Bewegung
    1. Hochschulprofessor Dr. Arthur Drews, Karlsruhe
    2. Universitätsprofessor Dr. J.M. Verweyen, Bonn
    3. Gustav Tschirn, Wiesbaden
    4. Pfarrer Clemens Taesler, Frankfurt a.M.
    5. Rudolf Wahlbaum, Alzey
    6. Dr. Georg Pick, Mainz
    7. Erich Schramm, Ludwigshafen
    8. Dr. Wilhelm Hager, München
    9. Ludwig Keibel, Pirmasens
    10. Otto Maria Saenger, Karlsruhe
  77. 1926 – Emil Felden – Die Gebote, die das Leben lehrte
    1. Von Emil Felden, Bremen
  78. 1927 – Erich Schramm – Fragen und Antworten
    1. Von Erich Schramm
  79. 1927 – Gustav Tschirn – An die Natur
    1. Anlehnung an das Vaterunser von Gustav Tschirn, Wiesbaden
  80. 1927 – Aus der freien Religionsgemeinde Nordhausen
    1. (1927)
  81. Balduin Reichenwallner
    1. Mein Glaube
  82. 1928 Georg Pick – Grundlinien einer freireligiösen Weltanschauung: In 50 Fragen und Antworten
    1. 1. Warum nennen wir uns freireligiös?
    2. I. Die Freiheit
      1. 2. Was bedeutet uns die Freiheit?
      2. 3. Wovon fühlen wir uns in sittlicher Hinsicht frei?
      3. 4. Wovon fühlen wir uns in religiöser Hinsicht frei?
      4. 5. Was führt den freien Menschen zum Guten?
      5. 6. Wie erwirbt sich der freie Mensch seine religiöse Überzeugung?
      6. 7. Welche Kräfte des Lebens gestalten die freie Religion?
      7. 8. Welche Anforderungen stellt die Freiheit an uns?
    3. II. Die Religion
      1. 9. Warum nennen wir uns religiös?
      2. 10. Wie ist das zu verstehen?
      3. 11. Wo finden wir solche schaffenden Kräfte?
      4. 12. Welches sind die lebendigen Kräfte in uns?
      5. 13. Woraus entspringen die schaffenden Kräfte der Welt?
      6. 14. Was bedeutet diese Ehrfurcht?
      7. 15. Was leistet dieses Vertrauen unserem Leben?
    4. III. Die Wahrheit
      1. 16. Was gibt uns das Recht, unsere Religion die Religion der Wahrheit zu nennen?
      2. 17. Was trennt uns von anderen Religionen, die den Anspruch auf Wahrheit erheben?
      3. 18. Wodurch gewinnen wir die Erkenntnis der Wahrheit?
      4. 19. Wie verhält sich unser Glaube zur wissenschaftlichen Erkenntnis?
      5. 20. Lässt die Wissenschaft noch Raum für religiöses Leben?
      6. 21. Was fordert eine Religion der Wahrheit von uns allen?
      7. 22. Was kann uns darin helfen?
    5. IV. Der Geist der Gegenwart
      1. 23. Inwiefern ist unsere Religion die Religion der Gegenwart?
      2. 24. Wodurch unterscheiden wir uns in unserem Denken von den Religionen der Vergangenheit?
      3. 25. Wodurch unterscheiden wir uns in unserem Fühlen von den alten Religionen?
      4. 26. Wie zeigt sich das in unserem Willen?
      5. 27. Wie beurteilen wir die Religionen der Vergangenheit?
      6. 28. In welchem Verhältnis steht der Freireligiöse zu den überlieferten Religionen der Menschheit?
      7. 29. Wie soll der Gegenwartsmensch im Leben stehen?
    6. V. Die Diesseitigkeit
      1. 30. Worin zeichnet sich unsere Gegenwartsreligion hauptsächlich vor den Religionen der Vergangenheit aus?
      2. 31. Wie stellt sich in einer Diesseitsreligion der Gottesgedanke dar?
      3. 32. Gibt es ein Leben nach dem Tode?
      4. 33. Woher kommen wir?
      5. 34. Wohin gehen wir?
      6. 35. Wie finden wir das Ziel, dem wir nachstreben wollen?
      7. 36. Weisen diese Ideale auf ein Jenseits?
    7. VI. Die soziale Gesinnung
      1. 37. Wodurch dient unsere Religion vor allem der Vervollkommnung des Lebens?
      2. 38. Was ist das Wesen sozialer Gesinnung?
      3. 39. Wie äußert sich die soziale Gesinnung im Leben?
      4. 40. Wodurch bringen wir die Menschen dieser Bestimmung näher?
      5. 41. Was steht über dem Kampf?
      6. 42. Was ist die Voraussetzung für die Verwirklichung der Liebe?
      7. 43. Was hoffen wir von der Zukunft des Menschengeschlechts?
    8. VII. Die Gemeinschaft
      1. 44. Welches ist nun das Wesen unserer freireligiösen Gemeinschaft?
      2. 45. Wie ist das zu verstehen?
      3. 46. Wie ist eine solche Gemeinschaft möglich?
      4. 47. Wie hat sich diese Einheit der religiösen Gesinnung gebildet?
      5. 48. Wozu dient uns die Gemeinschaft?
      6. 49. Hat unsere Gemeinschaft auch Bedeutung für die Verwirklichung unserer Menschheitsziele?
      7. 50. Welches ist das Ziel unserer freireligiösen Gemeinschaft?
  83. Literaturverzeichnis
  84. Anmerkungen
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